Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

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bigben
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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von bigben » Di Mai 22, 2018 1:44 pm

consuli hat geschrieben:
Mo Mai 21, 2018 11:46 pm
Deshalb werben sie sich regelmäßig die Versicherungsmathematiker/ Statistiker/ Data-Scientists gegenseitig ab.
Und ihre alten Statistiker behalten sie dann alle? Oder muss jeder von denen ständig damit rechnen gefeuert zu werden, wenn er mal ein paar Halbjahre lang "underperform"t?
Aber interessant ist ne 1/4 Million pro Jahr trotzdem, oder nicht?
Alles sechsstellige ist erstmal interessant., wenn man zu der kleinen Elite gehört, die das wirklich bekommen kann.
Anderseits habe ich außer in Indien nur noch in den USA Bettler an großen Straßenkreuzungen gesehen...
Und dann gibt es da noch Unmengen an working poor, die mit drei oder vier Jobs keine Zeit zum Betteln haben. Die alle müssen sich dann noch öffentlich symbolisch ohrfeigen lassen mit typisch US-amerikanischen Sprüchen der Art "Poverty is a mindset.".

Grundsätzlich habe consuli aber schon Recht: Wenn man die entsprechenden Qualifikationen hat, kann es natürlich finanziell attraktiv sein, sein berufliches Glück im Ausland zu suchen.
Wir sehen das leider in der Medizin: Wir steuern auf einen ausgewachsenen Ärztemangel hin, aber ein guter Teil der Studierenden kommt nie in der Krankenversorgung in Deutschland an. Zum Teil auch, weil die Absolventen ihr Glück in der Schweiz, England und vor allem in Skandinavien suchen.

LG,
Bernhard
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consuli
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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von consuli » Di Mai 22, 2018 3:38 pm

bigben hat geschrieben:
Di Mai 22, 2018 1:44 pm
Grundsätzlich hat consuli aber schon Recht: Wenn man die entsprechenden Qualifikationen hat, kann es natürlich finanziell attraktiv sein, sein berufliches Glück im Ausland zu suchen.

Wir sehen das leider in der Medizin: Wir steuern auf einen ausgewachsenen Ärztemangel hin, aber ein guter Teil der Studierenden kommt nie in der Krankenversorgung in Deutschland an. Zum Teil auch, weil die Absolventen ihr Glück in der Schweiz, England und vor allem in Skandinavien suchen.
Falls jemand Interesse daran hat, im Ausland zu arbeiten, kann ich nur dazu raten, in eine Stadt zu gehen (ab ca. 150'000 Einwohner). Denn im Ausland ist es auch nicht anders, dass man als Fremder aufm Land erstmal "kritisch beäugt" wird, um das Mal mit britischem Understatement zu formulieren.

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Thanks to Steven for bringing up the best explanation for the existence and the origin of the universe, though. Especially for been a lighthouse of will-power still shining on, not only for disabled people, but any (beautiful minded) person.

consuli
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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von consuli » Di Mai 22, 2018 3:48 pm

bigben hat geschrieben:
Di Mai 22, 2018 1:44 pm
consuli hat geschrieben:
Mo Mai 21, 2018 11:46 pm
Deshalb werben sie sich regelmäßig die Versicherungsmathematiker/ Statistiker/ Data-Scientists gegenseitig ab.
Und ihre alten Statistiker behalten sie dann alle? Oder muss jeder von denen ständig damit rechnen gefeuert zu werden, wenn er mal ein paar Halbjahre lang "underperform"t?
Wenn man der Chief Data Scientist / Chief Pricing Aktuar ist, ist der Druck extrem hoch (vor allen Dingen die Arbeitsstunden). Trotzdem ist die Gefahr das man gefeuert wird grundsätzlich eher klein. Denn die 80%-Einarbeitungszeit auf einer Pricing-Aktuar-Stelle ist ca. 1 Jahr, die 100%-Einarbeitungszeit ca. 2 Jahre. Eigentlich kommen Entlassungen nur bei einem Merger vor (Fusion/Aufkauf von 2 Versicherungen zu einer). Was aber regelmäßig vorkommt, wenn die Performance nicht stimmt, ist eine Verstärkung von außen und ein Downgrade der eigenen Stelle. Leider auch dann, wenn die Ursache der schlechten Performance gar nicht in Verantwortung des Statistikers liegt. Aber das ist für das Management oft nur schwer zu erkennen. Deshalb sind ausgezeichnete Kommunikations-Skills in diesen Höhen absolut Pflicht.

Netto-Abgänge an Data Scientists gibt es in der Versicherungsbranche hauptsächlich aus Altersgründen und deshalb, weil sich irgendeiner überlegt, was anderes zu machen (Von Schafe züchten auf der Isle of Man, über Consulting, bis zu Start-Up Gründen ist da alles dabei).

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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von EDi » Di Mai 22, 2018 7:15 pm

die im nahen Ausland rund 2 bis 3 Mal so hoch dotiert sind, wie in Deutschland. Z.B. der hier:
Naja, die Insel ist aber auch teurer in Sachen Bildung & Absicherung.

In der Schweiz sind die Kosten für Lebensmittel & Wohnung bestimmt doppelt so hoch (Genf sicherlich noch mehr: Döner kostet dort 12 Taler :shock: ...).

Wie gesagt, die absoluten Zahlen locken zwar, was zählt ist aber was ich monatlich zur Verfügung habe.
Bitte immer ein reproduzierbares Minimalbeispiel angeben. Meinungen gehören mir und geben nicht die meines Brötchengebers wieder.

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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von student » Mi Mai 23, 2018 7:52 am

Hier handelt es sich um London, denn wer ist schon so selbstsicher und sagt von sich "The City"! :D Aber nun mal "Butter bei die Fische": Das Gehalt bekommst Du in Deutschland auch....
Viele Grüße,
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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von consuli » Mi Mai 23, 2018 11:34 am

student hat geschrieben:
Mi Mai 23, 2018 7:52 am
Hier handelt es sich um London, denn wer ist schon so selbstsicher und sagt von sich "The City"! :
Nach maps.google.de ist "The City" die "City von London". :)

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Re: Statistiker/ Data-Scientist Lohngefälle von International nach Deutschland

Beitrag von consuli » Do Mai 24, 2018 11:04 am

student hat geschrieben:
Mi Mai 23, 2018 7:52 am
Aber nun mal "Butter bei die Fische": Das Gehalt bekommst Du in Deutschland auch....
Im Moment erstmal nicht. Die Deutsche Bank baut 7000 Stellen ab. Damit gibt es in Frankfurt erstmal sehr viele verfügbare Arbeitskräfte.

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